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Wir über uns

Für unsere noch sehr junge Firma aus dem norddeutschen Raum ist unser gesammeltes Wissen aus der IT- und Telekommunikationsbranche von großem Vorteil.

Langjährige Erfahrung im IT-Bereich für Unternehmensnetzwerke mit Schwerpunkt der passiven Anschluss- und Verbindungstechnik mit der dazugehörigen Messtechnik zeichnet uns aus. Sowohl Herstellung und Entwicklung dieser Produkte wurden bzw. werden durch uns begleitet.

Unsere gebündelte Branchenerfahrung, unter anderem auch durch Beratung von Planern / Consultern, Endkunden und Installateuren, befähigt uns dazu, bezogen auf die Produktvielfalt, die Spreu vom Weizen zu trennen. Durch diese Tätigkeiten werden wir zwangsläufig mit vielen namhaften Herstellern aus dieser Branche konfrontiert.

Hier spielt unser Wissen aus der „Normenwelt“ eine wesentliche Rolle. Die Anforderungen an eine anwendungsneutrale strukturierte Verkabelung, deren Infrastruktur durch Kabel und Verbindungstechnik stark geprägt ist, dient dem Ziel, die Daten-, Video- und Sprachkommunikationsdienste ideal und somit unfehlbar zu übertragen.

Wir kennen die Unterschiede der nationalen und internationalen Anforderungen genauestens und verfügen über fundierte Kenntnisse dieser Standards. Das Fachwissen hierüber ist eine Grundvoraussetzung für den Erfolg.

Die gemeinsame Leidenschaft für HiFi und Musik treibt uns an, diese Kenntnisse aus der großen Welt der komplexen Gebäudeverkabelung in den Bereich der Heimnetzwerke zu bringen und Aufklärung zu betreiben.

Wir freuen uns nunmehr, Ihnen eine Produktlinie anbieten zu können, deren Technologie und Übertragungsqualität seines gleichen sucht. Selbstverständlich sind wir bestrebt, diese Performance noch weiter zu steigern. Die genauen Zusammenhänge zwischen den gemessenen Parametern, der verwendeten Materialen und letztendlich deren Klangauswirkungen gilt es genauestens zu ergründen.

 

Unser Bestreben ist es auch, Aufklärung im Dickicht der unterschiedlichsten Begrifflichkeiten der passiven IT-Technik zu bringen

 

Gibt es eine „gute“ und eine „schlechte“ Seite?

Für eine optimale Datenübertragung ist es das Ziel, die verdrillten Aderenden so nahe wie möglich an die Kontakte des Steckers zu legen, ohne dass das Kabel in seiner physikalischen Struktur grob verletzt wird.

Die markanten physikalischen Eigenschaften eines Datennetzwerkkabels sind zum einen, dass jedes Pärchen verdrillt ist und zum anderen die Paare zueinander in einer definierten Lage liegen. Der Aufbau und die symmetrischen Eigenschaften charakterisieren den Wellenwiderstand. Im Idealfall 100 Ohm. Der Kabelaufbau (unabhängig ob geschirmt oder ungeschirmt) wird durch nachfolgende Abbildung deutlich. Hineingeschaut liegt ein Pärchen oben, unten, rechts und links, wie in einem Fadenkreuz.

Dreht man beide Kabelenden so lange, dass beide Seiten das gleiche Farbpärchen, z. B. hier blau/weiß unten liegen, so liegt auch automatisch grün/weiß oben. In dieser Darstellung stellt man nun folgendes fest: An dem einen Kabelende liegt orange/weiß links und braun/weiß rechts und an dem anderen Kabelende braun/weiß links und orange/weiß rechts! Das heißt, zwei Paare liegen grundsätzlich spiegelverkehrt zueinander vergleicht man beide Kabelenden.

Der RJ45-Stecker mit zwei unterschiedlichen Kabelmanagern

Der RJ45-Stecker bestitzt 8 Kontakte für die Aufnahme der 4 Aderpärchen des LAN-Kabels. Die Pin-Belgung ist nach Norm definiert. Im Regelfall werden die farbigen Paare nach der amerikanischen Norm EIA/TIA 568 B aufgelegt. Die Pin-Belegung muss logischerweise, bei einer 1 zu 1 - Beschaltung, an beiden Kabelenden gleich sein.

Bei herkömmlichen Patchcords wird auf beiden Seiten immer der gleiche Stecker mit seiner definierten Aderführung verwendet. Durch die Feststellung, dass beide Kabelenden mit ihren Adern unterschiedlich am Stecker ankommen (siehe Seite zuvor "Paarvertauscher") müssen an einem Kabelende zwei Paare zwangsläufig miteinander gekreuzt werden. Nur so gelingt die geforderte 1 zu 1 Beschaltung. Die Kabelsymmetrie wird an den Kabelenden verletzt! Hieraus ergeben sich Impedanz-Änderungen. Durch diese Fehlanpassung kommt es nun zu ungewollten Signal-Reflexionen in der Datenübertragung. Somit gibt es bei diesen Patchcords (wahrscheinlich 98% des Marktes) eine gute und schlechte Seite.

Der bei dem MeiCord opal verwendete Stecker erschlägt die oben genannten Probleme. Denn hier hat jede Kabelseite seinen eigenen Kabelmanager. Dieser ist aufgebaut wie ein Kreuzelement mit 4 Kanälen: Die Paare werden entsprechend ihrer Lage aus dem Kabel kommend, problemlos zu den Kontakten geführt. Die Kabelsymmetrie bleibt auf beiden Seiten erhalten! Die Paare für die Pins 4 + 5 und 3 + 6 werden raffiniert, ohne sich direkt zu überkreuzen, an die Kontakte geführt.

Wenn sich Paare zu nahe kommen, droht das unerwünschte Übersprechen. Ein wichtiges Bewertungskriterium ist somit der Parameter Nahnebensprechdämfung (NEXT).

Messprotokoll: Wo nach wird gemessen?

Es gibt nur sehr wenige Anbieter am Markt, die ihre Patchcords inkl. Messprotokoll vertreiben! Hierbei sollte man strengstens darauf achten, dass das Stück Verbindungskabel nach der Komponentennorm der Kategorie 6 gemessen wird. Warum? Weil die Anforderungen (Grenzwerte) bei der Einzelkomponentenmessung wesentlich schärfer sind als bei anderen Messmodellen. Ein Beispiel: Es gibt das Messmodell Channel Link. Hierbei wird ein gesamtes System gemessen, welches aus einer Festinstallationsstrecke und mindestens zwei Patchcords besteht. Den größten Anteil des Messaufbaus macht hier die Installationsstrecke aus und nicht die Patchkabel. Zudem liegen die Grenzwerte des Channels deutlich unter denen der Komponentenmessung. Selbst Messungen bis 500 MHz im Channel beweisen definitiv keine Kat.6 nach der Komponentennorm. Am Rande sei hier erwähnt, dass die für 10 GBit/s zugrunde liegende Ka.6A (500 MHz) bei der Definition der Messbuchse noch nicht vollständig verabschiedet ist.

Wir von MeiCord lassen die konfektionierten Patchcords nach der amerikanischen TIA Komponentennorm mit Minimum 1 dB Reserve (Selektion) messen. Die TIA ist gegenüber der ISO- oder EN-Kat.6-Norm, je nach Frequenzbereich bis 250 MHz, beim NEXT 0,1 bis 0,4 dB schärfer. Ein individueller und kabelbezogener Ausdruck des Messprotokolls mit den wichtigen Parametern Next und Returnloss, bezogen auf das schlechteste Paar mit graphischer Darstellung, liegt jedem "MeiCord opal" bei.